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Infos und Tipps für Angehörige

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  • Machen Sie die Glücksspielsucht Ihres Angehörigen nicht zu einem „Tabuthema“.

  • Stellen Sie Ihre Probleme und Sorgen nicht in den Hintergrund. Holen Sie sich Unterstützung bei Freunden, einer Selbsthilfegruppe für Angehörige und/oder einer Suchtberatungsstelle - egal, ob Ihr Angehöriger bereit ist sich mit seiner Sucht auseinander zu setzen oder nicht.

  • Sprechen Sie keine Drohungen aus, die Sie nicht einhalten können oder wollen.

  • Seien Sie konsequent.

  • Leihen Sie auf gar keinen Fall Geld, übernehmen Sie keine Schulden und bezahlen Sie keine offenen Rechnungen!

  • Für bereits geliehenes Geld vereinbaren Sie eine Rückzahlungsregelung.

  • Sollte/n Ihnen Geld oder Wertsachen entwendet worden sein, bestehen Sie darauf, dass der entstandene Schaden wieder gut gemacht wird.

  • Nehmen Sie Ihrem spielenden Angehörigen nicht die Möglichkeit ab, sich der Verantwortung als Elternteil, Lebensgefährte, Schuldner, Arbeitnehmer, Freund, Kollege etc. zu stellen.

  • Machen Sie Ihrem spielenden Angehörigen Mut, sich Hilfe zu holen. Entscheiden muss er sich allerdings selbst!

  • Kümmern Sie sich um Ihr eigenes Wohlbefinden, sprechen Sie mit Freunden, gehen sie z.B. ins Theater, schwimmen oder tanzen. Niemand hat etwas davon, wenn Sie sich aus Sorge um Ihren Angehörigen psychisch und physisch verausgaben.