Drogenfreie Wohngemeinschaften

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Die „DROGENFREIEN WOHNGEMEINSCHAFTEN“ verstehen sich als Zwischenschritt zwischen der Entwöhnungsbehandlung und dem Bezug des eigenen Wohnraumes (soziales Training) sowie als Möglichkeit des Transfers therapeutischer Erfahrungen in die Praxis unter Alltagsbedingungen. Mit den erreichten sozialen Handlungskompetenzen, einem tragfähigen sozialen Bezugssystem und einer realistischen beruflichen Perspektive auf der Basis einer stabilen abstinenten Lebensweise wird der Bezug des eigenen Wohnraumes begleitet. Im Anschluss erfolgt eine Nachbetreuung und das „Ausschleichen“ des Hilfeprozesses.

Die Wohngemeinschaften sind in sanierten Wohnhäusern zentral in Leipzig liegend und bieten einen guten Wohn- und Lebenskomfort. Aufnahme finden suchtkranke (Schwerpunkt illegale Drogen) Menschen, die nach der Beendigung einer stationären Rehabilitationsbehandlung beschützende Bedingungen zur Umsetzung ihrer Zukunftsplanung in Anspruch nehmen möchten. Der Konsum von Alkohol und illegalen Drogen ist nicht gestattet, die Abstinenz wird kontinuierlich überprüft (Atemluft- und Urinkontrollen).

Die Ausübung oder Androhung von Gewalt führt zum Ausschluss aus der Wohngemeinschaft. Die weiteren Absprachen des Zusammenlebens erfolgen unter Einbezug aller Mitbewohner, wobei individuelle Wünsche (z. B. Haustierhaltung ) Berücksichtigung finden.